Beiträge mit tag "Apple iOS

Umweltsünder Apple?

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Chinesische Umweltschützer haben erneut schwere Umweltsünden angeprangert, die von Zulieferbetrieben Appels begangen werden. Sie werfen dem amerikanischen Computerunternehmen Verantwortungslosigkeit vor, da Apple mit Firmen kooperiert, die immer wieder gegen die gesetzlichen Vorlagen, zu Lasten der Umwelt verstoßen. Festgestellt wurden bei aktuellen Prüfungen, dass bei der Produktion von Apple-Modulen Gewässer, Luft und Boden verseucht werden. Auch gesundheitliche Folgeschäden der Produktion für die im Umfeld einiger der Zulieferbetriebe lebenden Menschen mussten registriert werden. Ma Jun, einer der Autoren einer aktuellen Studie und Gründer eines Umweltinstituts kritisiert, dass die Zustände schon lange bekannt sind und von Apple ignoriert würden. Ma Jun: “Apple weigert sich, sich mit den öffentlich zugänglichen Daten zur Umweltverseuchung dieser Firmen auseinanderzusetzen und beharrt darauf, die Liste seiner Zulieferer nicht publik zu machen. Sie nutzen es aus, dass bei uns die Umweltaufsicht lückenhaft ist und arbeiten trotzdem mit diesen Firmen zusammen. Sie machen gewaltige Profite auf Kosten der Umwelt und der Interessen der örtlichen Bevölkerung.” In mehrmonatiger Recherche haben Umweltschützer für die vorliegende Studie 27 chinesische Zulieferbetriebe von Apple gefunden. Ma Jun: “Große Firmen wie Apple vergeben große Aufträge hier. Es geht ihnen nur um den Preis, die Umwelt ist ihnen egal. Der Druck wird an die Produzenten weitergegeben, ihre Umweltstandards und damit die Kosten zu senken, so dass sie die Aufträge überhaupt bekommen.” Apple hält die Namen seiner Zulieferer geheim und bestätigt die recherchierten Daten nicht. In einer ersten Stellungnahme weist Apple darauf hin, auch bei Kooperationspartnern sehr hohe Anforderungen an den Umweltschutz zu stellen und diese Standards regelmäßig zu überprüfen. Schon im vergangenen Jahr wurden Vorwürfe gegen Apple erhoben, als die schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen in chinesischen Zulieferfirmen des Unternehmens zu einer hohen Zahl an Selbstmorden unter den chinesischen Arbeitern führte.

Rücktritt von Apple-Chef Steve Jobs

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Große Aufregung verursachte jetzt die Bekanntgabe des Rücktritts von Apple-Chef Steve Jobs. Dieser erklärte, dass er die Leitung des Unternehmens an seinen Stellvertreter, Tim Cook übergibt, da er sich nicht mehr in der Lage sieht, die Geschäfte der Firma weiter zu führen. “Leider ist dieser Tag gekommen. Ich trete also als Generaldirektor von Apple zurück.” “Die Vision und die außergewöhnliche Führungspersönlichkeit von Steve haben Apple gerettet und zum innovativsten und wertvollsten Technologiekonzern der Welt gemacht”, lobte Levinson, Mitglied des Apple-Verwaltungsrats den scheidenden Firmengründer. Steve Jobs war es gelungen, nach seiner Rückkehr zu Apple, das damals kurz vor dem Konkurs stehende Unternehmen zur wertvollsten Firma weltweit aufzubauen. Der Börsenwert von Apple beträgt mittlerweile 346 Milliarden US-Dollar. Das entspricht in etwa 240 Milliarden Euro. Steve Jobs gründete die Firma Apple zusammen mit Steve Wozniak und sie entwickelten den damals schon erfolgreichen Macintosh-Computer. Aufgrund heftiger Differenzen kehrte Jobs Apple den Rücken und arbeitete mehrere Jahre als Chef des Animations-Film-Studio Pixar. 1997, nachdem Apple mehrere Fehlschläge hinter sich hatte und kurz vor dem Bankrott stand, wurde Steve Jobs als Geschäftsführer eingesetzt. Unter seiner Leitung entstand der iMac, das iPod, das iPhone und zuletzt das Tablet-PC. Aus gesundheitlichen Gründen musste Jobs jedoch kürzer treten. Über den genauen Grund seines Rücktritts schwieg er. Es wird jedoch vermutet, dass gesundheitliche Probleme ihn zu dieser Entscheidung führten.

Neue Rekordgewinne für Apple

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Der ungebrochene Boom auf iPads und iPhones, beschert Apple einen neuen Rekordgewinn. Nach eigenen Angaben erzielte das Unternehmen mit 7,3 Milliarden Euro im vergangenen Quartal von April bis Juni mehr als doppelt soviel Einnahmen, wie im Vorjahresquartal. Mehr als 20,34 Millionen iPhones und alle 9,25 Millionen produzierten iPad wurden in den vergangenen drei Monaten verkauft. “Die Leute waren total verrückt nach dem iPad 2″, erklärte Finanzvorstand Peter Oppenheimer. Vor allem in Lateinamerika und China wächst der Umsatz noch immer immens. Allein in China versechsfachte sich der Umsatz auf 3,8 Milliarden Dollar im vergangenen Quartal. Interimchef Tim Cook bezeichnete China als “unglaubliche Chance” für Apple. Cook: “Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dort bislang nur an der Oberfläche kratzen….Das ist super für Apple. Das sind Märkte, wo wir bislang nicht so stark waren und wo wir jetzt die ersten Früchte unserer Arbeit sehen.” Nicht nur die neuen Tablets und Smartphones, auch die Umsätze der normalen Macintosh-Computer konnten im gleichen Zeitraum um 14 Prozent gesteigert werden. Lediglich der Absatz des iPod ist rückläufig, was vor allem an den vielfältigen Funktionen der neuen iPhones-Generation liegt.

Apple stellt iCloud vor

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Apple-Chef Steve Jobs hat jetzt auf der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC, den neuen Apple Online-Speicherdienst “iCloud” vorgestellt. Hier können Nutzer zukünftig ihre digitalen Fotos, Dokumente und Musiksammlungen in einer so genannten Datenwolke im Internet speichern. Das positive daran ist, dass die Nutzer auf die Art Speicherkapazität ihrer Rechner einsparen, so dass dieser schneller läuft. Außerdem kann auf die Daten von jedem beliebigen Computer aus zugegriffen werden. Steve Jobs: “Einige Menschen denken, die Datenwolke ist nur eine Festplatte. Wir glauben, dass sie mehr ist.” Zu einr “Drehscheibe” für die Daten der User, will Jobs den Speicherdienst “iCloud” machen. Auch andere Unternehmen haben bereits ähnliche Onlinespeicherprogramme vorgestellt. Bisher werden sie von Usern jedoch nur zögerlich genutzt, da viele Menschen ihre Daten lieber auf dem eigenen PC gespeichert sehen, als im Netz. Wie unsicher der Schutz der Daten ist, zeigen aktuell die immer wiederkehrenden, erfolgreichen Angriffe auf die Server von Sony. Zwar können von Hackern auch die Daten, die sich auf einem PC befinden gestohlen werden. Doch sind einzelne Computer als Angriffsziel weniger interessant, als ein Server mit den Daten von Millionen Kunden.

Datenspeicherung: Apple weiter in der Kritik

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Seit der Bekanntgabe, dass Apple ohne die Kunden zu informieren Daten der Nutzer speichert, ist das Unternehmen massiv in die Kritik geraten. Ohne dass die iPhone und iPad- Käufer davon wussten, speichert der Konzern automatisch Nutzerdaten, aus denen sich leicht ein Bewegungsprofil erstellen lässt. Wofür Apple die Daten benötigt, darüber schweigt sich der Konzern aus. “Vielleicht geht es um ortsbezogene Anzeigen, um Werbung von einer Tankstelle oder einem Restaurant, das man häufig besucht hat”, vermutet Handyspezialist Jörg Wirtgen. Datenschützer und Politiker reagieren entsetzt und fordern, dass die Kunden darüber vor dem Kauf informiert werden sollten, welche Daten wie lange gespeichert würden. Doch ändert sich dadurch etwas? Die meisten Kunden können es sich nicht leisten, oder es ist ihnen zu aufwendig, ihr teures Smartphon, oder das iPad durch eine andere Marke zu ersetzen. Dies jedoch wäre so ziemlich die einzige Möglichkeit, Apple und andere Kommunikationsunternehmen zu zwingen, von der Speicherung sensibler Nutzerdaten Abstand zu nehmen. Dazu kommt, dass Apple die gespeicherten Daten in leicht zugänglichen versteckten Dateien auf dem PC oder iPhone speichert. Experten warnen: “Jedes andere Programm, das Sie laufen lassen, oder jeder andere Nutzer, der Zugriff auf Ihren Rechner hat, kann Einblick nehmen”. Und damit trägt jeder Apple-Nutzer das Risiko, dass sein Bewegungsprofil, seine Interessen und Daten von Freunden und Familie, von einer Interessierten Firma, Privatperson, oder Behörde eingesehen werden können.

Apple klagt gegen Samsung

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Apple hat wieder einmal einen Konkurrenten verklagt. Diesmal ist es das Hightech-Unternehmen Samsung, gegen das Apple, wegen Verletzungen des Patentrecht, gesetzlich vorgeht. Dieses soll Samsung in mehreren Fällen bei seinen Smartphones und Tablet-PCs missachtet haben. Laut dem amerikanischen “Wall Street Journal”, ist eine 38-seitige Klageschrift von Apple bei einem kalifornische Gericht eingereicht worden. Beanstandet wird darin unter anderem eine fast unveränderte Übernahme der Bedienoberflächen der Apple-iPhones und des iPads. Aus der vorliegenden Klageschrift zitierte das “Wall Street Journal”; “Anstatt innovativ zu sein, seine eigene Technologie und einen einzigartigen Samsung-Stil für seine Smartphone-Produkte und Tablet-Computer zu entwickeln, hat Samsung sich entschieden, die Technologie, die Bedienoberfläche und den innovativen Stil von Apple zu kopieren.” Das Unternehmen Samsung droht im Gegenzug seinerseits mit einer Klage und behauptet, Apple hätte Patente von Samsung im Bereich der Drahtlos-Technologie verletzt. In den USA wird dieser Klage und der erwarteten Gegenklage allerdings wenig Interesse entgegen gebracht, da Klagen zwischen Konkurrenten hier an der Tagesordnung sind. Auch für den Apple-Konzern ist die neue Klage Routine.

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