E-Books auf dem Vormarsch
Zum ersten Mal haben sich die Verkaufszahlen von Büchern und E-Books umgekehrt. In den USA wurden im vergangenen Jahr mehr E-Books, als herkömmliche Bücher verkauft. Zumindest nach Angaben der Online-Händler. Dabei vergaßen sie allerdings, die Taschenbücher in ihre Rechnung mit einzubeziehen, die in der Regel den größeren Teil der verkauften Bücher ausmachen. Also noch kein Grund zur Panik, bei den Herstellern von Printmedien.
Ein steigender Trend des Kaufes von E-Books, lässt sich allerdings nicht leugnen. Auf 100 verkaufte Hardcover-Bücher kommen schon 180 verkaufte E-Books. Immerhin eine Steigerung um satte 207 Prozent in nur einem Jahr. Was dabei aber auch nicht vergessen werden sollte ist, dass viele der elektronischen Bücher oftmals nur kurze, zusammen gestoppelte Anleitungen oder Erfahrungsberichte von Laien sind, die im Internet nicht wegen ihrer Qualität, sondern wegen einer guten Bewerbungsstrategie Absatz finden. Und ein neues Buch aufzuschlagen, wird auch in Zukunft einen höheren Reiz ausüben, als das Öffnen einer Datei.




