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Neue Geschichten von der Patentfront

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Motorola vs Apple - Slide to Unlock

Eigentlich mag ich über die mistigen Patentstreitigkeiten gar nicht mehr berichten, aber das gestrige Urteil war doch wieder ein negatives Highlight. Das Landgericht München stellte am Donnerstag die Verletzung eines Apple-Patents auf das Lösen der Bildschirmsperre per Fingerbewegung (Slide to unlock) fest. Betroffen waren zwei Smartphones und das Xoom-Tablet von Motorola. Bei den Smartphones stellte das Gericht einen Verstoß gegen Apples Patent fest. Die Entsperr-Optionen des Xooms wurden vom Landgericht München nicht beanstandet. Mit diesem Urteil besitzt Apple nun eine richterliche Verfügung, mit der das Unternehmen den Absatz der beiden Motorola-Smartphones in Deutschland stoppen kann. Ob Apple die Verfügung des Gerichts nun auch durchsetzt, bleibt abzuwarten. Sollte nämlich die Verfügung in der nächsten Instanz aufgehoben werden, könnte Motorola für den Verkaufsausfall Schadensersatz fordern. (weiterlesen …)

Tablet

Apple zweitwertvollstes Unternehmen der Welt

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Die aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, in der die Börsenwerte der größten Unternehmen weltweit verglichen werden zeigt, dass der IT-Konzern Apple noch immer zu den zehn teuersten Firmen der Welt gehört. Nach dem US-amerikanischen Mineralölkonzern Exxon, der mit einem Börsenwert von 403,5 Milliarden US-Dollar notiert ist, belegt Apple mit 374,2 Milliarden US-Dollar den zweiten Platz, gefolgt von Petrochina, einem chinesischen Ölkonzern, dass einen aktuellen Börsenwert von 277,5 US-Dollar aufweist. Damit rangiert Apple weit vor der Konkurrenz und konnte im vergangenen Jahr seine Vorreiterrolle, vor allem in der Entwicklung und dem Vertrieb von Tablet-PCs ausbauen. Im August 2011 war es dem Computerunternehmen sogar zeitweilig gelungen, die Liste der wertvollsten Unternehmen der Welt anzuführen. Der Tod des Mitbegründers und jahrelangen Firmenchefs von Apple, Steve Jobs, der nicht nur ein hervorragendes Gespür für neue Innovationen hatte, sondern auch ein bemerkenswerter Werbestratege war, war ein herber Schlag für das Unternehmen. Die zwischenzeitlich erstarkte Konkurrenz wird es Apple außerdem im kommenden Jahr erschweren, den erreichten Vorsprung halten zu können. Ob dies gelingt hängt jetzt von der Qualität und Ausstattung des bereits angekündigten und erwarteten iPad3 ab.

Tablet

Zufriedenheit bei iPad-Besitzern

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Laut einer neuen Studie von “The Loop”, ist die große Mehrheit der iPad2-Besitzer sehr zufrieden mit ihrem Tablet-PC. Mehr als 83 Prozent der befragten Personen zwischen 23 und 80 Jahren gaben an, mit dem iPad zufrieden zu sein. 62 Prozent von ihnen fanden ihr Pad sogar “exzellent” und 10 Prozent bezeichneten das iPad 2 als den “denkbar besten” Tablet-PC. Zu ihren Surfgewohnheiten befragt gab die Hälfte der Personen an, ihr iPad nur auf Reisen zu nutzen. Jeder fünfte hat sich bereits so sehr daran gewöhnt, dass er ohne das iPad “nicht mehr vor die Tür” gehe. 17 Prozent von ihnen nutzen es inzwischen auch für die Arbeit. Auch der App-Store wird gut angenommen. 17 Prozent der Befragten hat mehr als 80 Apps installiert. 29 Prozent nutzen ein bis 20 zusätzliche Anwendungen. Ein bis fünf App werden von 35 Prozent der Probanden regelmäßig benutzt. Weitere 40 Prozent nutzen dagegen zwischen 6 und 10 Apps regelmäßig. Allerdings werden auch kostenlose Apps heruntergeladen, die kaum in Gebrauch sind. Mit den Ergebnissen der Umfrage ist Apple zufrieden. Bereits die Befragung nach der Zufriedenheit des ersten iPad, hatte ähnliche Ergebnisse hervor gebracht. Damals gaben 91 Prozent der Befragten an, dass sie mit ihrem iPad zufrieden sind.

Apps

Virenschutz auf Handy und Tablet

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Durch die große Beliebtheit von Smartphones und Tablet-PCs, wird der Schutz vor Schadsoftware immer wichtiger. Derzeit sind vor allem die Geräte, die das Betriebssystem Android nutzen, sehr anfällig und werden häufig kontaminiert. Das liegt einerseits am großen Erfolg und der damit verbundenen schnellen Verbreitung von Android-Modellen, andererseits wird der “Android-Market”, der App-Shop von Google, nur sehr schlecht überprüft, so dass Kriminelle hier leicht ihre Apps verbreiten können. Gern werden dafür Original-App kopiert und neu “verpackt”, nachdem die Schadsoftware hinzugefügt wurde. Auch mit lockenden Werbeangeboten wird für eine schnelle Verbreitung der Viren gesorgt. Für das kommende Jahr rechnen namhafte Entwickler mit einer Verschärfung des Problems. Der daraus möglicherweise entstehende Schaden ist unter Umständen immens. So können Hacker die Telefonrechnung der betroffenen Handy- und Tablet-Besitzer mit Premium-SMS belasten. 2011 wurden auf diese Art weltweit bereits 1 Million US-Dollar gestohlen. Auch können Smartphones in Botnetze integriert werden, ohne dass die Besitzer etwas davon merken. Bereits jetzt wurden von der Firma “Lookout” zehn dieser Botnetze gefunden, die auf einer unbekannten Zahl von Handys installiert worden. Damit können beispielsweise im Namen der ahnungslosen Opfer Spam und Malware verschickt, oder private Daten gesammelt werden. Deshalb gilt auch für das surfen mittels Handy und Tablet-PC, größte Wachsamkeit beim downloaden neuer Programme. Je bekannter ein App ist, umso geringer ist die Gefahr einer “Verseuchung”. Apps die sich nach Kauf als “neugierig” entpuppen, die beispielsweise nach persönlichen Daten und Zugriffsrechten fragen, sollten keinesfalls geöffnet, sondern statt dessen sofort gelöscht werden. Außerdem ist die Installation eines Antivirus-Programms unumgänglich.

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App Store: Rekordverkäufe bei Apple

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Wie Apple gestern veröffentlichte, konnte das Unternehmen inzwischen die Rekordzahl von 100 Millionen App-Downloads im Mac App Store verzeichnen. Damit ist der Mac App Store das “am schnellsten wachsende PC-Software Store der Welt”, wie Apple stolz bekannt gab. Eröffnet wurde der Mac App Store im Januar dieses Jahres. Hier werden neue kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen angeboten. Inzwischen ist er für die Betriebssysteme Mac OS X Snow Leopard und für Mac OS X Lion nutzbar. Auch der Verkauf von Features anderer Firmen lohnt sich hier für Apple. Das Unternehmen kassiert 30 Prozent des Erlöses aus diesen Verkäufen und zahlt 70 Prozent an die Entwickler aus. Der Erfolg des Mac App Store zeichnete sich bereits am Launch-Tag ab, an dem innerhalb eines Tages eine Million Downloads stattfanden.

Apps

Sprachsoftware Siri erkennt heikle Themen nicht

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Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation ACLU, wirft dem Konzern Apple eine einseitige Informationsbereitstellung vor. In der Kritik ist die neue iPhone-Sprachsoftware Siri. Ein Test mehrerer Klinikmitarbeiter hatte ergeben, dass Siri keine Kliniken anzeigt, in denen Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden. “Wenn Siri uns helfen kann, Viagra aufzutreiben, sollte sie uns auch keine falschen Hinweise zur Abtreibung geben”, kritisiert der Sprecher von ACLU. Apple-Chef Tim Cook bestreitet, dass dies eine beabsichtigte Zurückhaltung von Daten sei. Die Sprachsoftware Siri kann zwar viele, aber nicht alle Anfragen beantworten. Cook: “Aber sie findet nicht systematisch genau das, was Sie wollen.” Da Schwangerschaftsabbruch in vielen Gegenden der USA noch immer ein sehr heikles und heftig umstrittenes Thema ist, gehen viele Bürgerrechtler jedoch davon aus, dass der Apple-Konzern sich durch das Fehlen der Angaben ein “sauberes” Image erhalten will.

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