Apple stellt iCloud vor
Apple-Chef Steve Jobs hat jetzt auf der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC, den neuen Apple Online-Speicherdienst “iCloud” vorgestellt. Hier können Nutzer zukünftig ihre digitalen Fotos, Dokumente und Musiksammlungen in einer so genannten Datenwolke im Internet speichern. Das positive daran ist, dass die Nutzer auf die Art Speicherkapazität ihrer Rechner einsparen, so dass dieser schneller läuft. Außerdem kann auf die Daten von jedem beliebigen Computer aus zugegriffen werden. Steve Jobs: “Einige Menschen denken, die Datenwolke ist nur eine Festplatte. Wir glauben, dass sie mehr ist.” Zu einr “Drehscheibe” für die Daten der User, will Jobs den Speicherdienst “iCloud” machen. Auch andere Unternehmen haben bereits ähnliche Onlinespeicherprogramme vorgestellt. Bisher werden sie von Usern jedoch nur zögerlich genutzt, da viele Menschen ihre Daten lieber auf dem eigenen PC gespeichert sehen, als im Netz. Wie unsicher der Schutz der Daten ist, zeigen aktuell die immer wiederkehrenden, erfolgreichen Angriffe auf die Server von Sony. Zwar können von Hackern auch die Daten, die sich auf einem PC befinden gestohlen werden. Doch sind einzelne Computer als Angriffsziel weniger interessant, als ein Server mit den Daten von Millionen Kunden.
