App “Uberpop” empört den Taxiverband

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Der Taxiverband reagierte mit Empörung auf den Start der neuen App “Uberpop”. Das Mini-Programm für Smartphones hilft bei der Suche nach Angeboten für billige private Fahrdienste. Gefördert werden damit vorrangig die “rechtswidrige gewerbliche Personenbeförderung”, wie ein Sprecher des Taxi- und Mietwagenverbands Frankfurt/Main kritisiert. Er verlangt von den Behörden, zügig einzuschreiten und dies zu unterbinden. Die App ist das Produkt eines US-amerikanischen Jungunternehmen, dass seit dieser Woche auch in Berlin genutzt werden kann. Dort können sich private Fahrer registrieren lassen und sich als Fahrer anbieten. Voraussetzung ist lediglich ein Führerschein. Ein Taxischein wird nicht verlangt. Kunden, die eine Fahrt über die App buchen, bezahlen damit 20 Prozent weniger, als für eine Taxifahrt. Detlev Freutel, der Vorsitzende des Taxiverbands Berlin-Brandenburg, erklärte in einem Interview, dass dieses Angebot in Deutschland illegal ist. Freutel: “Wenn gegen ein Entgelt befördert wird, braucht es eine Konzession”. Auch er fordert eine schnelle Reaktion der zuständigen Behörden, da das deutsche Personenbeförderungsgesetz vorschreibt, dass eine Beförderung gegen Entgeld einer Genehmigung bedarf, wenn damit Gewinn erwirtschaftet wird.

Android mittlerweile stabiler als iOS

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Eine neue Studie bescheinigt Android-Tablets erstmals eine höher Qualität, als denen von Apple. So soll es damit seltener zu Abstürzen des Programms kommen, als mit iOS. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass inzwischen beide Betriebssysteme eine sehr hohe Stabilität besitzen. Abstürze des Systems werden vorrangig durch Apps verursacht. Beim Download und der Nutzung von Android-Apps -hier getestet mit dem Galaxy S4- stürzt das System bei durchschnittlich 0,9 Prozent ab, während es beim iPhone 5, dem derzeit besten Apple-Smartphone, in 1,7 Prozent der App-Nutzungen zu Geräteabstürzen kommt. Beide Werte sind aber schon eine Verbesserung, gegenüber denen der Vorgängermodelle. Auch liegen sie nicht bei allen Geräten gleich hoch. Während das Galaxy S5 eine Absturzrate von unter einem Prozent hat, stürzen Apps unter Gingerbread auch mit einer 1,7-prozentigen Wahrscheinlichkeit ab. Die größten Probleme gibt es mit Spiele-Apps. Diese verursachen mit 4,4 Prozent am häufigsten den Absturz der Seite. Um diese hohe Rate zu vermindern, empfehlen Experten Spieleentwicklern, ihre Produkte vor der Veröffentlichung auch auf älteren Geräten und Betriebssystemversionen zu testen, um mögliche Schwachstellen zu finden.

Galaxy S5 ab sofort im Handel

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Seit Freitag gibt es das neue Smartphone Galaxy S5 von Samsung. Ersten Tests zufolge soll das neue Galaxy eines der besten, aktuell verfügbaren Smartphones sein. Allerdings bemängeln die Nutzer den fehlenden “Wow-Faktor”, was bedeutet, dass das neueste Samsung-Modell keine wirklich neuen oder herausragenden Funktionen aufweisen kann. Trotzdem ist Samsung Marktführer im Smartphone-Segment. So waren rund 30 Prozent aller 2013 verkauften Smartphones, Produkte des südkoreanischen Unternehmens. Das sind ungefähr doppelt so viele, wie Konkurrent Apple verkaufen konnte, mit dem Samsung noch immer mehrere Patentrechtsstreitigkeiten gerichtlich ausficht

Galaxy S5 kommt mit Fingerabdrucksensor

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Nach dem “Touch ID” von Apple bringt jetzt auch Samsung das Galaxy S5 mit einem Fingerabdruckmesser heraus. Damit soll das biometrische Bezahlen ermöglicht und gefördert werden. Die Finanzbranche hofft, dass die Markteinführung des neuen Galaxy-Modells den Durchbruch für biometrisches bezahlen bewirkt. Für Joel Yarbrough, den Leiter für globale Produktionslösungen beim Online-Bezahlsystem Paypal. “Zurzeit müssen die Menschen überall Kennwörter eintippen, auch einhändig etwa in der U-Bahn. Eine biometrische Lösung aufzubauen, verbessert nicht nur die Bedienbarkeit, sondern erhöht auch drastisch das Sicherheitsniveau”. Datenschützer sehen diese Entwicklung allerdings kritisch. Zwar könnte damit kurzfristig die Sicherheit bei Online-Zahlungen erhöht werden, doch wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis Hacker die Möglichkeit finden, die übermittelten Fingerabdrücke abzufangen und missbräuchlich zu nutzen. Und das muss nicht auf illegale Aktivitäten in Zusammenhang mit Online-Banking beschränkt bleiben. Aufzuhalten sein wird das biometrische Bezahlsystem aber vermutlich nicht. Wie Joel Yarbrough erklärte, ist die komplette Umstellung auf das biometrische System eines der “Kernanliegen” der Branche.

Cortana – Microsofts -Siri-Konkurrenz

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Microsoft startet jetzt mit einer eigenen “Siri”-Version, die bei Apple sehr erfolgreich war. Daran will Microsoft mit einem digitalen Assistenten für das Betriebssystem “Windows Phone” anknüpfen. “Cortana” heißt die Software und ist das erste Assistenz-Programm, dass speziell für Smartphones entwickelt wurde. Wie Microsoft-Manager Joe Belfiore erklärt, soll “Cortana” persönliche Vorlieben mit Informationen aus dem Internet verknüpfen. Dafür sammelt das Programm bestimmte Informationen über den Nutzer, stellt Zusammenhänge zwischen persönlichen Daten, Gesuchen und Terminen her und führt personenbezogene Online-Recherchen durch. “Cortana” reagiert, ebenso wie “Siri”, auf mündliche Befehle. Damit soll Nutzern das Gefühl mit einem echten Assistenten zu agieren vermittelt werden. Die Software steht mit der 8.1 Version, Ende des Monats, zur Verfügung.

Deutsche E-Mail-Provider verschlüsseln Mail-Transport

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Wie bereits vor Monaten angekündigt, wurde bei den E-Mail-Diensten GMX, Web.de, Freenet und der Telekom, das Versandsystem so umgestellt, dass alle E-Mails nur noch verschlüsselt versendet werden. Nicht verschlüsselte Verbindungen werden zukünftig von den E-Mail-Providern abgelehnt. Damit soll es Hackern erschwert werden, sich über den E-Mail-Versand in die Rechner der Nutzer zu hacken und E-Mails, Kontaktlisten und andere gespeicherte Daten auszulesen. In der Regel müssen die Benutzer aber nichts tun, da die Umstellung bei den meisten Providern automatisch erfolgt. Alle anderen erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, das System umzustellen. Die Umstellung aller Kunden erfolgt stufenweise, da eine gleichzeitige Änderung aller Kunden-Adressen den Support überfordern würde. Bis zum 29. April wird die Überleitung für alle Kunden abgeschlossen sein. Beachtet werden sollte, dass die genutzte Verschlüsselung nur den Transport der Mail schützt, nicht aber die Endgeräte, die beispielsweise bei einem offenen WLAN gefährdet sind. Um auch diese zu schützen, empfiehlt sich eine zusätzliche Verschlüsselungssoftware.

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